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Album Review: Marilyn Manson – Born Villain

Posted by Carlos On Juni - 14 - 2012

Out Now: ‚Born Villain‘ von  Marilyn Manson

Brian Warner und Band haben nach 3 Jahren Studiopause  ihr achtes Album vorgelegt‘ würde wohl kaum einen Leser aufhorchen lassen, wer jedoch weiß, dass sich hinter Brian Warner ‚Schockrocker‘ Marilyn  Manson verbirgt,  wird  die  Freude  der  disorderedkitten-Redaktion  verstehen,  Euch  dieses Album vorstellen zu können

Seit dem 2009er Album ‚The high end of low‘ hat sich einiges bei den US-Metallern getan, was man ‚Born Villain‘, das seit dem 27.April 2012 auf dem Markt ist, deutlich anhören kann. Twiggy Ramirez, Fans  Mansons als  Bassist  und  Songschreiber  der  Band  von  1993-2002  bekannt,  ist  nach  seinem  Comeback 2008 wieder voll in der Band und auf seiner neuen Position als Gitarrist angekommen. Im Vergleich zum 2009er Album ist der Sound der CD wieder massiger und voluminöser geworden  – dem Trend folgend, der schon bei ‚Arma Fuckin Goddamn Geddon‘ 2009 hörbar wurde. Schon der erste Song auf der neuen Scheibe, ‚Hey cruel world‘, kommt im klassischen Gewand eines alten  Manson-Liedes  daher.  Ein  fetter  Bass  und  extrem  verzerrte  Gitarren  heißen  den  Hörer  auf seiner Reise in die Dunkelheit willkommen.

Etwas  sanfter  ist  der  zweite  Titel, ‚No  Reflection‘.  Ein  straighter  Rocksong,  der  die  Freunde  des Haareschüttelns auf ihre Kosten kommen lässt. Mit Song Nummer 3 legt Manson einen absoluten Kracher in unseren Ohren vor. Wer sich von der ruhigen Strophenmelodie von ‚Pistol Whipped‘ täuschen lässt, erlebt spätestens mit dem Chorus sein blaues Wunder. Fazit: Manson@Höchstform!

‚Overneath the path of misery‘ versucht nach einem ruhigen Anfang mit harten Riffs zu überraschen – wirkt dabei jedoch leider etwas uninspiriert und wird nur durch Mansons hervorragenden Vortrag  gerettet. Der  nun  folgende  Song  ‚Slo-Mo-Tion‘ ist  ein  kurzer  Ruhepunkt  auf  dem  Album,  der  einen  guten Kontrast zu den nächsten Stücken darstellt. ‚The gardener‘ räumt letzte Zweifel daran aus, ob Manson es noch kann, oder nicht. Das dominante Basslick und der rockig-psychodelische Chorus erinnern dabei beinahe an eine düstere Ausgabe von Depeche Mode.

In ‚The flower of evil‘, dem  7. Track, weckt das Intro düstere Erwartungen, die von einem langen Spannungsbogen  ins  beinahe  Unermessliche  gesteigert  werden,  um  dann  durch  einen  straighten Rhythmus aufgelöst zu werden. Ebenso wie ‚Pistol Whipped‘ ein Must-Have auf der Playlist. In  ‚Children  of  cain‘ werden  die  Vampire  lebendig.  Mit  powervollem  Rock  kreiert  der  Song  eine düstere Alptraumwelt, die den Hörer komplett hineinzieht und auf eine ‚dunkle Traumreise‘ schickt. ‚Disengaged ‘ beginnt auch wieder recht ruhig, steigert sich jedoch hoch zu aggressivem Shouting wie es im Lehrbuch steht.  Wer bis zu diesem Punkt vielleicht noch Zweifel hatte, ob Manson an alte Kraft und Qualität anknüpfen können würde, muss spätestens ab diesem Song eingestehen, dass er sogar noch besser geworden ist.

In ‚ Lay down your goddamn arms ‘, einem von der Sache her gradlinigem Manson-Song, vermischen sich  Crossover-Einflüsse  mit  powervollen  Refrains,  jedoch  entgeht  Manson  erfolgreich  der Versuchung  das Lied  mit  plumpen  Hooklines  massenwirksamer  zu  machen  und  ihm  damit  seinen eigenen Stil zu nehmen. ‚Murderers are getting prettier every day‘ heißt die Nummer 11 auf der CD und hier darf Drummer Jason Sutter zeigen was er kann – und er kann verdammt viel! Zwar stößt im ersten Moment der Gesang etwas auf, da ungewohnte Effekte bei der Abmischung eingesetzt wurden, aber schnell wird klar: Dieser Song schreit nach Festival und Moshpit! Die ‚Wall of Death‘ scheint vorprogrammiert zu sein!

Der  Titelsong  ‚Born  Villain‘ ist  mit  seinem  melodischen  Intro  eine  willkommene  Ruhepause  nach ‚Murderers‘ ohne dabei jedoch langweilig zu werden. In unseren Augen jedoch Namensträger der Scheibe ohne der beste Song darauf zu sein. Nach einem weiterem eher ruhigen Song, ‚Breaking the same old ground‘, serviert uns Manson noch als Bonus ein besonderes Schmankerl. Nach seinen erfolgreichen Coverversionen der Vergangenheit, hat  er  diesmal  die  70er  und  den  alten  Carly  Simon  Song  ‚You’re  so  vain‘ ausgewählt.  Bei  der Interpretation des Liedes erhält er dabei sogar noch prominente Unterstützung, die eher unerwartet ist: Johnny Depp featured Mr. Manson!! Wir können nur sagen: Mehr als gelungen!

Insgesamt kann man sagen, dass Manson ein sehr überzeugendes Album vorgelegt hat  und ‚Born Villain‘ beweist, dass es richtig und wichtig war, wieder mit Ramirez zusammenzuarbeiten, dessen Einflüsse, zurück zu schweren Gitarren zu greifen, Mansons Musik mehr als nur gut bekommen. Die CD  lässt  Vorfreude  auf  die  anstehenden  Konzerte  aufkommen  und  sollte  in  keiner  gut  sortierten Rocksammlung fehlen.

Beste Grüße,
Euer Carlos
photos: Universal Music//Agata Alexander
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