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» Blog Archive » Interview mit Kotja Ullmann zum neuen Film “Groupies bleiben nicht zum Frühstück
27
March , 2017
Monday

“Groupies bleiben nicht zum Frühstück” – Interviews mit den Hauptdarstellern des neuen Disney-Movies:

Wir hatten das Glück, Kostja Ullmann, den Hauptdarsteller des neuen Disney Movies “Groupies bleiben nicht zum Frühstück”, gemeinsam mit zwei weiteren Redakteuren interviewen zu dürfen. Kostja spielt die Rolle von Chriz, Rockstar und Leadsänger der Band ” Berlin Mitte”. Wir trafen ihn vergangenen Donnerstag Nachmittag in einem gemütlichen Teehaus am Hackeschen Markt.

Hey Kostja! Du hast momentan sehr viel um die Ohren oder?

“Ja, ist aber alles positiver Stress, der dazu gehört. Ich mach das alles gern.”

Dein erster öffentlicher Auftritt als Rockstar war ja bei The Dome, wie war das für dich?

“Abgefahren, also echt irre. Ich war ja schon beim Dreh total aufgeregt, als es hieß, wir drehen das Konzert. Aber das war vor 300 Komparsen und einem Greenscreen. Allein vor den 300 zu stehen, war schon echt Wahnsinn. Aber die Komparsen waren natürlich bezahlt, die mussten alles geil finden, was ich gemacht habe. Bei The Dome war mir klar, die wissen alle nicht, wer wir sind. Manche haben vielleicht Berlin Mitte gegoogelt und herausgefunden, was wir machen. Wir haben natürlich auch nochmal eine kleinen Teaser gezeigt vorm Auftritt und wir haben ein kleines Interview gegeben, aber natürlich kannten sie die Musik noch nicht. Deswegen war es ein spannender Auftritt. Tollerweise kam der super an und die Zuschauer haben gekreischt und gejubelt und das hat es uns dann sehr leicht gemacht auf der Bühne. “

Hat dir denn deine Theatervergangenheit beim Auftritt geholfen?

“Überhaupt nicht. Im Theater wird ja nicht gejubelt und du hoffst auch, dass die rein schreien. Wär ja auch schlimm. Ich stand bei The Dome auf der Bühne und musste immer wieder ins Publikum schauen, weil ich gar nicht begreifen konnte, dass da wirklich gerade 10.000 Menschen stehen und uns vier auf der Bühne zujubeln, egal was wir machen. Ich konnte es einfach nicht glauben, aber es war ein tolles Gefühl. Ich glaube, im nächsten Leben werd ich Rockstar!”

Als du vor nem Jahr am Set gefragt wurdest, ob ihr vor habt auf Tour zu gehen, meintest du ja “eher nicht” oder überhaupt aufzutreten. Wann kam jetzt der Sinneswandel, doch The Dome zu machen?

“Es war natürlich toll, als die Einladung von The Dome kam, die den Song super fanden und fragten, ob wir nicht auftreten wollten. Wir haben am Anfang kurz gezweifelt und hatten dann aber alle doch große Lust. Wir haben auch wie eine richtige Band im Vorfeld unsere Proben absolviert. Viele der anderen Bands wussten gar nicht, dass wir Schauspieler sind und haben uns auch wie eine Band behandelt. Wir hatten natürlich genau wie alle anderen unseren Bandraum – es war einfach lustig, mal in das Musikbusiness reinzuschnuppern. “

Eure 1. Single “Battelfield” ist ja bereits erschienen, am 17. September folgt das Debütalbum. Gibt es schon weitere Pläne?

“Im Moment ist das nichts geplant. Aber wenn wir jetzt auf Platz 1 landen, dann kann man ja noch einmal drüber reden.”

Wir waren gestern bereits in der Bravo Preview und da haben die Fans im Kino schon alle Songs mitgesungen. Wenn der Film jetzt wirklich erfolgreich anläuft, würdest du den Fans zu Liebe weitermachen?

“Wirklich? Das ist ja toll! Also wenn es vielleicht noch einen zweiten Teil geben soll, würde ich eventuell auch ein neues Album aufnehmen. Aber wir sind alle Schauspieler und Franky, der bei uns in der Band der einzige Vollblut-Musiker ist, arbeitet gerade an seinem Soloalbum. Wir anderen drehen viel, da hätten wir wohl nicht die Zeit, uns regelmäßig zu treffen. Aber gerade für eine Band wie „Berlin Mitte“, die vor 10.000 Leuten auftritt, müsste wesentlich mehr Aufwand betrieben werden.”

Als ihr die Figur des Chriz entwickelt habt, konnte dir Franky da auch ein paar Tipps geben? Er stand ja schon mehrmals auf großen Bühnen

“Ich hab ihn gleich gefragt, klar. Aber ich hab mir zur Vorbereitung noch viele andere Auftritte angesehen, wie z.B. von Tokio Hotel, und ich war auf vielen Konzerten, zum Beispiel bei Mando Diao und Kings of Leon. Das war eine tolle Hilfe. Franky hat mir auch Tipps gegeben, aber viel kommt von einem selber. Ich habe ja ein bisschen Rhythmusgefühl und habe versucht, mich als Chriz einfach so zu bewegen, wie ich mich auch selber bewegen würde. Es soll ja cool aussehen und man probiert ein bisschen was aus. Und dann merkt man ja auch, was das Publikum gut findet. Die Komparsen beim Dreh haben ganz gut drauf reagiert. “

Meinst du der Film wäre genauso gut, wenn er in einer anderen Großstadt spielen würde?

“Gute Frage. Berlin ist toll! Wenn man die ganzen verschiedenen Ecken von Berlin sieht, ist das wirklich beeindruckend. Ich glaube, dass der Film so vor allem international Anklang findet. Berlin ist eine beliebte Stadt, sie ist multikulturell, es ist einfach eine Metropole. Viele Künstler und Plattenlabels sind in die Stadt gezogen. Das ist ja genau das, was Chriz auch im Film sagt: Wenn wir es in Berlin geschafft haben, dann haben wir es geschafft!”

Im Film wird ja auch auf das harte Musikbusiness eingegangen. Verträge mit Auflagen zum Privatleben, der Stress mit der Presse … Im Endeffekt gebt ihr ja vieles so wieder, wie es auch in der Realität der Fall ist. Ist das so beabsichtigt?

“Auf jeden Fall, das ist der Sinn der Sache. Das hat man selbst ja auch so mitbekommen, als es die “Boyband-Skandale” gab. Da mussten die Bandmitglieder immer wieder sagen, dass sie Single sind und noch auf ihre Traumfrau warten. Das ist eben genau das, was die Fans hören wollen. Und damit spielen die Plattenfirmen natürlich, es fördert wieder die Plattenverkäufe etc. Uns war es wichtig, dass auch so zu zeigen, wie es ist. Es ist bestimmt nicht bei jedem so, bei uns in der Schauspielerei z.B ist das gar nicht der Fall. Ich würde so einen Vertrag auch nie unterschreiben und bin aber auch noch nie in eine solche Situation gekommen.”

Wie waren denn die Gesangsstunden mit Jane Comerford?

“Toll! Sie ist eine großartige Frau. Ich kannte sie davor ja auch nur von Texas Lightning und ich war echt gespannt. Sie ist eine sehr humorvolle Frau und, das darf ich vermutlich gar nicht sagen, aber wir haben sicher 50 Prozent der Zeit damit verbracht zu lachen. … was sicherlich am Anfang auch an meinen Gesangskünsten lag. Das war sicher nicht so ganz einfach für sie, ich habe ihr schon eine Menge Arbeit gemacht. Aber sie hat mir wirklich tolle Techniken beigebracht.“

Es heißt ja, du konntest vor dem Film nicht singen, jetzt aber schon. Da scheint sie gute Arbeit geleistet zu haben.

“Naja, ob ich jetzt singen kann, steht noch auf einem anderen Blatt. Aber es hat auf jeden Fall dafür gereicht, dass ich die Songs aufnehmen konnte. Da bin ich auch dem Musikproduzenten Roland Spremberg sehr dankbar. Die Songs werden ja bei jedem Künstler am Computer noch ein bisschen nachbearbeitet, bei mir vermutlich ein bisschen mehr. Aber auch ABBA haben z.B. ihre Songs 12 Mal aufgenommen und die Stimmen übereinandergelegt, damit sie sich noch voller und voluminöser anhören. Ich habe auf jeden Fall einiges gelernt, aber dass ich jetzt nebenbei noch eine Gesangskarriere anfangen könnte, so gut ist es dann doch nicht.“

Wie lange hast du überlegt, als es hieß, du musst in dem Film singen?

“Als das Angebot für die Rolle kam, habe ich gleich gefragt: Ihr wisst aber schon das ich nicht singen kann, oder? Die Caster haben mich trotzdem zu einem Rockstarcasting eingeladen. Dort habe ich dann Playback einen Song von Green Day gesungen, hinter mir stand eine Band, die performt hat. Bei der Gelegenheit haben sie auch meine Stimme aufgenommen. Zum Glück wurden meine Gesangskünste für ausreichend befunden! Ich hatte sofort Lust die Rolle zu spielen und habe mich auf den Gesangsunterricht gefreut.”

Du standest ja auch schon öfter auf dem Roten Teppich, was löst denn bei dir Kreischalarm aus?

“Das ist Wahnsinn. Auf dem roten Teppich bei der „Groupies“-Premiere in München war das wieder so. Man denkt, man ist im falschen Film. Ich kann gar nicht glauben, dass da wirklich gerade alle durchdrehen und nervös werden. Das ist für mich noch so fremd, da muss man erst mal lernen, damit klarzukommen. Aber es schmeichelt einem natürlich, wenn man merkt, dass die Leute toll finden, was man macht.“

Vielen Dank für das Interview!

Bild: Walt Disney
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1 Response

  1. » Blog Archive » Galapreview von “Groupies bleiben nicht zum Frühstück” in Berlin Says:

    [...] Interview mit Kostja Ullmann zu “Groupies bleiben nicht zum Frühstück” [...]

    Posted on September 17th, 2010 at 05:46

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