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» Blog Archive » Erster Platz für Deutschland: Thomas Weber gewinnt CLASH 2010
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October , 2017
Sunday

Entspannte Stimmung und ein heißes Finale beim CLASH 2010, der in diesem Jahr erstmalig von Relentless präsentiert wurde. Die Skatehalle Berlin bot am 29. und 30. Mai nun zum sechsten Mal ein Wochenende mit Skateboarding vom Feinsten.

Das bunte Starterfeld internationaler Güte zeigte eine Fülle packender Tricks auf Spitzenniveau, welche auf dem überarbeiteten und farblich neugestalteten Streetparcour mit dessen frisch installierter Beleuchtungsanlage erst richtig in Szene gesetzt wurden.

Nach einem atemraubenden, technisch hoch anspruchsvollen Finale konnte sich Thomas Weber, der im letzten Jahr auf Rang drei gelandet war, zum verdienten Sieger küren lassen. Auch beim „Death or Glory“ Bowl Jam, der dieses Jahr erstmalig mit Unterstützung von Zimtstern stattfand, wurde ordentlich Gas gegeben. Hierbei konnte sich der Amerikaner Packy Fancher durchsetzen. Einen Wermutstropfen hatte das Spektakel: eine Reihe namhafter Verletzter.

Neben den punktuellen Erweiterungen auf der Streetfläche, wie der neuen Granit-Ledge, einiger geschickt platzierter Quarterpipes und einem neuen Rail, war auch der Rest des Geländes um die Halle einer Überholung unterzogen worden: Café und Außenbereich erschienen in neuem Look, was auch der familiären Atmosphäre, die den Clash nun schon über ein halbes Jahrzehnt auszeichnet, noch obendrein zugute kam. Im angeschlossenen Biergarten tummelten sich Besucher und Starter bei – entgegen schlechter Prognose – angenehmem Wetter mit Speisen vom Grill, Kaltgetränken und Kaffee und diskutierten die Leistungen der Fahrer oder bestaunten die Kletterer am angelegenen Kletterturm.

Im Starterfeld fehlten zwar in diesem Jahr einige der ganz großen Namen – so waren neben Lokalmatador Jürgen Horwarrth, auch der Vorjahressieger Bastien Salabanzi und Dauergäste Dennis Buseniz und Vorjahres-Best Trick-Gewinner Klaus Bohms diesmal nicht anwesend – doch dafür waren andere hochkarätige Gäste mehr oder weniger überraschend zugegen: Innovations- und Technikwunder Chris Haslam und Legende Tom Penny.

Und auch der Rest der anwesenden Fahrer aus allen Ecken der Welt wussten zu überzeugen: Vorne weg Lennie Burmeister, der in seinem Heimpark jeden Quadratzentimeter Fläche zu nutzen wusste, Dennis Klüssendorf, die neue Flip-Entdeckung Andrew Langi aus den USA und sein Landsmann Vince Del Valle, Maxim Genin aus Frankreich, der Hamburger Michi van Fintel, Maxim Kruglov aus Sankt Petersburg, Yannick Schall, Thomas Weber, Alex Mizurov und Lem Vilemin. Ein neues Gesicht unter vielen alten Bekannten auf dem CLASH war der „Man of the Minute“ Youness Amrani aus Belgien, den spätestens seit dem letzten Monat, seit seinen knallharten Interviews im Kingpin Magazin und im Monster Magazin jeder kennen sollte.

Nach den Street Eliminations folgte der beliebte „Death or Glory“ Bowl Jam, bei dem die Zuschauer aufgrund der räumlichen Enge auf dem Table der Rampe fast zu einem Teil der Action wurden und so im Zusammenspiel mit dem hitzigen high-speed Gesnake des Jam Formats, bei dem teilweise mehrere Fahrer gleichzeitig versuchen ihre Lines aneinander vorbei zu manövrieren, eine zum bersten explosive Stimmung entsteht, die sich dann bei besonders waghalsigen Aktionen, in frenetischem Beifall und Boards aufs Coping donnern entlädt.

Die Stimmung war heiß – ja, so überkochend sogar, dass einer der Zuschauer sich dazu veranlasst fühlte sich Luft zu machen und im Adamskostüm (plus Schuhe, plus gelber Weste) eine Runde durch den Bowl zu cruisen und alle Anwesenden damit zu beglücken. Beglückt und aus dem Häuschen war auch der Amerikaner Packy Fancher, nachdem er das Event vor dem Münchener Kilian Heuberger und Jan Tomsovsky aus Tschechien für sich entscheiden konnte. Ein Kandidat für Platz eins musste leider passen: Tom Penny konnte nach einer schweren Kollision nicht mehr starten.

Der Abend des Samstags bot neben der wie immer mit qualitativ hochwertigen Dj’s besetzten Party – in diesem Fall DMC World Champion DJ Rafik – auch aus skateboardkultureller Sicht ein interessantes Programm: Im Freiluftkino der Skatehalle Berlin wurde das „Einmal Reicht“-Video der Berliner Skate-Crew „Chinchillas“ und das Film-Debüt „Microcosme“ der freshen französischen Skateboard-Company „Magenta“ uraufgeführt, welche beide zu überzeugen wussten.

Das Semi Finale wurde bestehend aus einem 45 Sekunden Run und einer 180 Sekunden Session für jeweils drei Fahrer ausgetragen, was die Skateboarder teilweise an ihre konditionellen Grenzen und darüber hinaus gehen ließ. Dessen ungeachtet war das Level der gezeigten Tricks enorm; technisch anspruchsvolle Tricks sah man in vielen Fällen ausgeführt mit ungeahnter Präzision und Beständigkeit. Die Rails, Ledges und das Double Set wurden mit einer Flut an Bangern beackert. Maxim Habanecs Frontside sowie Backside Bigspin Boardslides und Youness Amranis Switch Backtails am neuen Rail und seine Hardflips am Double Set waren da nur ein paar Beispiele für Tricks, die wieder und wieder, fast ohne Bails oder Unsicherheiten genailt wurden.

Im Anschluss ans Semi Final der Männer folgte der Girl’s Jam, den Diana Kränsel aus Dresden dank amtlicher Backside Flips über die Hip gewann. Sarah Meurle aus Schweden, die stylische Backtails in der Quarter und Ollies am Double Set zeigte, und Anna Kruse aus Aurich, die zu Beginn ihres Runs den über fünf Meter hohen Wallride droppte, landeten auf den Plätzen zwei und drei.

Vor dem Finale feilten alle Qualifizierten weiter an ihren Tricks und Lines. Leider feilten einige etwas zu intensiv, und so verletzten sich innerhalb weniger Minuten ein paar der aussichtsreichsten Kandidaten teilweise schwer: Dennis Klüssendorf, der auf Platz fünf liegende Yannick Schall und am schwerwiegendsten: der auf Rang zwei liegende Lem Vilemin.

Das Finale selbst begann mit einer Schweigeminute für den kürzlich bei einem Unfall verstorbenen Berliner Local Christoph Schwarz. Als diese vorüber war, ging das Spektakel aber dennoch unter feurigem Beifall los und die zwölf Fahrer gaben nochmal alles, diesmal mit zwei Runs, ohne Jam. Dabei gelang es Thomas Weber, der schon das ganze Wochenende mit seiner Mischung aus, Wucht mit Leichtfüßigkeit und enormer Sicherheit bei seinen harten Tech-Stunts eindrucksvoll gerippt hatte, die größte Schippe draufzulegen. Und so gewann er knapp aber verdient vor Alex Mizurov und Lukas Danek.
Nach der wilden „Cash 4 Trick“-Session und der Siegerehrung mit glücklichen und zufrieden Gewinnern, Zuschauern und Veranstaltern, war dann eine weitere Runde des CLASH vorbei und man kann beginnen, die Augen gen 2011 zu richten, denn dank Relentless Energy Drink, adidas, Zimtstern, Planet Sports und Flip Video als Partner, wird sicherlich auch der nächste Clash wieder so ein Erfolg wie dieser.

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Skatehalle Berlin
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